Aktuelle wissenschaftliche Entwicklungsprojekte (F&E)

 

AQUAREHAB - Rehabilitation technologies for degraded water systems presenting quantity
and quality problems (2009 - 2013)

Die EU-Wasserrahmenrichtlinie hebt die Bedeutung des Einzugsgebiets (catchment) für ein zukunftsweisendes Management der Wasserressourcen hervor. Mit AQUAREHAB werden Methoden und Technologien entwickelt und vernetzt, die auf eine effiziente und abgestimmte Sanierung verschiedener Schadstoffherde innerhalb eines Einzugsgebiets zielen.

Neunzehn akademische und industrielle Partner aus 12 Nationen arbeiten gemeinsam in 9 Teilprojekten an Lösungen für diese Zielsetzung.

 

 

„GOODWATER Initial Training Network (ITN)“ - Europäisches Ausbildungsnetzwerk für hochqualifizierte Grundwasserexperten (2009 - 2012)

Mit dem GOODWATER ITN wird auf europäischer Ebene eine neue Generation hochqualifizierter Grundwasserexperten ausgebildet. Kernthemen der Ausbildung sind die Erkundung natürlicher Schadstoff-Abbauprozesse und die hierfür nötige Vernetzung aktueller hydrogeologischer, chemischer und isotopenanalytischer Methoden.

Sieben akademische Partner aus Dänemark, Belgien und Deutschland bilden insgesamt 14 Nachwuchswissenschftler aus. Um den einzelnen Projekten einen hohen Praxisbezug zu erhalten, werden sie von assoziierten Partner von Behörden oder Unternehmen unterstützt. Neben Isodetect sind u.a. das Umweltbundesamt (Sektion 2), Arcadis/D, Avecom/B und das Dänische Umweltministerium beteiligt.

 

 

Abgeschlossene Projekte

Verifizierung eines ENA-Sanierungserfolges anhand eines Isotopenmonitorings (2007 - 2009, AiF)

Neuartige Verfahrenskombination zur biologischen in situ Sanierung von LCKW-Schäden im Grundwasser durch multiplen blasenfreien Gaseintrag

Die hohe Anzahl der in Deutschland registrierten LCKW-Schadensfälle und die derzeit teuren und oft ungenügend erfolgreichen Sanierungsmethoden erfordern die Entwicklung von kostengünstigen und effizienten Verfahren. Ein entsprechendes Sanierungsverfahren wird im Rahmen des beantragen Projektes entwickelt und durch ein innovatives Isotopen-Monitoringverfahren validiert. Dabei wird der mikrobielle LCKW-Abbau durch den multiplen und blasenfreien Eintrag von Methan stimuliert und damit die Schadstoffmenge im kontaminierten Grundwasserleiter deutlich verringert. Die Erfolgskontrolle des neuartigen Sanierungsverfahrens, d.h. die Überwachung und Verifizierung des biologischen Abbaus der LCKW erfolgt mittels Isotopenmonitoring. Vorteil dieser Methode ist der direkte Nachweis des stimulierten Schadstoffabbaus anhand der Veränderung der Isotopensignatur. Weiterhin können auch durch die Bestimmung der Isotopensignatur des Methans und des Kohlendioxids als Abbauprodukt wichtige Erkenntnisse über den Sanierungserfolg gewonnen werden.

PCE Molekül        TCE Molekül

F&E Projekt (2007-2009) finanziert durch die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigung "Otto von Guericke" e. V. (AiF) - Programm ProInno Förderkennzeichen: KU0480201GS7 n Kooperation mit der BIOPRACT GmbH (Berlin) und DENKER UMWELT (Bielefeld).