Nanosan

"NanoNature" BMBF-Verbundprojekt

Bundesministerium für Bildung und Forschung


Neues Sanierungsverfahren durch Zugabe von Nano-Rost

Der mikrobielle Abbau von Grundwasserschadstoffen könnte wesentlich stärker sein und für die Altlastensanierung genutzt werden, wenn die enorme Oxidationskapazität der Eisen(III)oxide (umgangssprachlich "Rost") in Grundwasserleitern besser nutzbar wäre. Obwohl sie in großen Mengen in Sedimenten und Böden vorliegen, sind Eisen(III)oxide aufgrund ihrer geringen Löslichkeit und ihrer starken Bindung an die immobile Feststoffmatrix nur schwer bioverfügbar. Eisenoxid-Nanopartikel können hier katalytisch wirken, indem sie als Bindeglied zwischen den reaktionsträgen Porenoberflächen und den Mikroorganismen wirken. Sie müssen allerdings in geeigneter Weise synthetisiert und appliziert werden. Außerdem muss ihre ökotoxikologische Wirkung geprüft werden.

Eisenoxid-Nanopartikel werden in den Boden gebracht